Berichte im Überblick

Bericht über das Sommerferienprogramm 2019

(viele Bilder dazu sind in der Gallerie zu sehen)

Bunkerführung

Voller Spannung begann unser Ausflug am Parkplatz Stollberg (zwischen Langenhorn und Bredstedt). Vom Parkplatz aus gingen wir mit unserer Gruppe in ein kleines Wäldchen. Dort erklärte uns unser Begleiter, dass hier vor Jahren nur Heide, Gräser, und flache Bäume und Sträucher angesiedelt waren, sich nun aber die Eiche, die Erle und in Massen Brombeeren und kanadische Kirschen heimisch fühlen. Unbemerkt standen wir schon auf dem Bunker, sichtbar waren aber nur die Notausstiege. Durch das Wäldchen direkt an einem Wall gelegen, erreichten wir - versteckt - die Bunkertore. Aber nicht gut genug versteckt, das diese Anlage schon oft von Vandalen heimgesucht wurden. Der Bunker wurde in den 70-er Jahren gebaut. Hier lagerte die Ausrüstung von zwei kompletten Krankenhäusern mit je 70 Betten und Medikamenten. Nach dem kalten Krieg ging der Besitz an die Gemeinde Langenhorn zurück. Jetzt ist die Anlage leer und wir durften die riesigen Räumlichkeiten besichtigen. Schon am Eingang merkte man die Kälte, die uns entgegen schlug und man konnte nur erahnen wie es sein musste, tagelang im Innern zu leben. Neben zwei riesigen Hallen gab es einen extra Tresorraum für Medikament. Alte Installationen hängen an der Wand. Die große Belüftungsanlage ist noch funktionsfähig, was von unserem Leiter unter ohrenbetäubendem Lärm bewiesen wurde. Wir hoffen alle, dass diese Anlage nicht noch irgendwann wieder benötigt wird. Auch wenn diese Räumlichkeiten durch eine 2 Meter Betondecke und darüber noch einmal 2 Meter Erde geschützt sind, würden sie den heutigen Waffen und Raketen kaum standhalten. Wieder an der Oberfläche haben wir am Aussichtspunkt Stollberg gepicknickt. Ein paar Unermüdliche haben sich auch noch den Aufstieg auf die Aussichtsplattform gegönnt.         

 

 

 Was ist Bubble-Soccer?- wir haben es ausprobiert!

Jeder Spieler schlüpft in einen 1,5 m hohen, aufblasbaren Bumper Ball. Sind alle Spieler angezogen, beginnt der absolute Spaß. Jede Mannschaft bestehend aus jeweils 4 Spielern versucht so ausgerüstet im gegnerischen Tor mit dem Fußball Tore zu schießen. Rennen die Spieler zu schnell, stolpern sie oder werden sie gebumpt, fallen Sie auf ihren „Airbag“- lustig für die Spieler und Zuschauer- Koordination und Geschick sind hier gefragt. Ein harter Zweikampf beim Kampf um das Toreschießen - mit dem Bumperball möglich - völlig sicher und der eine oder andere Teilnehmer machte mehr oder weniger freiwillig die eine oder andere Rolle ( vorwärts und rückwärts). Jeder konnte nach seinen Bedürfnissen die Bubblebälle einmal ausprobieren, überziehen, sich mal fallen oder rollen lassen . Waren „schwächere“ Teilnehmer im Spiel oder Teilnehmer, die nicht ganz so mutig waren, wurde natürlich darauf Rücksicht genommen.Zum Abschluss gab´s noch ein Battle im Vorwärts-und Rückwärts-Rollen.

Natürlich gehörte das gemeinsame Picknick traditioneller Weise wieder dazu.

Der Wettergott war uns hold und alle Teilnehmer erlebten einen sportlichen, lustigen und kräftezehrenden Abend- die meisten werden wohl todmüde ins Bett gefallen sein.

 

Außerdem haben wir noch die Koi-Fischanlage in Schafflund besichtigt,

 

an der dänische Schule in Ladelund Boccia gespielt

 

und Stand-up-Paddling in Glücksburg ausprobiert.

 

 

Zwischendurch wurde ein Auftritt beim Molenfest in Dagebüll absolviert.

Zum Abschluss fand das Sommerfest, eine Fahrradtour mit anschließendem Grillen in Achtrup statt.

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Das waren unsere Aktivitäten 2018

Besichtigung der Bargumer Mühle

Mit Beginn der Sommerferien, beginnt bei uns auch das Sommerferienprogramm. Am ersten Abend besuchen wir in Bargum die Aelos-Windmühle der Familie Carstensen. Wir dürfen bis   unter den Mühlenkopf klettern, und sind beeindruckt. Herr Carstensen erzählt und erklärt uns alles. Wir sehen wo das Getreide in die Mühle kam, wie die Säcke nach  oben wandern,    und welchen Weg das Korn nahm, um dann als Mehl wieder die Mühle zu verlassen. Wir sind über die Technik und die Größe der Mühle  beeindruckt, und danken Herrn Carstensen für die Besichtigung. Seine Familie hat die Mühle restauriert und sie bewohnen diese auch.

Zum Abschluss durfte ein Picknick nicht fehlen.

 

 

 

 Klimafreundliches Kochen

 Am 2. Abend trafen wir uns im Dörpscampus Klixbüll mit Renate Schweitzer zum klimafreundlichen Kochen. Auf der Speisekarte standen Brotsalat   mit  Parmesanchips, Spinat-Käseknödel mit Pilzsauce, selbstgebackenen Brötchen, Apfelspaghetti und Apfel-Karamelscheiterhaufen mit   Beerensauce.Es wurde gemeinsam geschält, geknetet, gerührt und gebrutzelt - das Ergebnis war sehr lecker und sah auch noch sehr appetitlich und   einladend aus – ohne Fleisch, saisonal und regional. Der Tisch war festlich mit Gestecken und Servietten gedeckt.Allen Teilnehmern hat es super viel   Spaß bereitet und es wurden auch mal Speisen ausprobiert, die der eine oder andere bisher noch nie gegessen hatte.Rundum ein gelungener   schmackhafter und geselliger Abend - das wollen wir auf alle Fälle mal wieder machen - Ideen für das Motto schwebten schon im Kopf herum.Vielen   Dank an Renate!

 

Windmühlenbesteigung in Ellhöft

 Am 16.07.2018 haben wir mit 21 Personen die Windmühle ( Windkraftanlage Nr. 4 AN Bonus 1300 )in Ellhöft besucht.Es war ein schöner warmer Abend, daher waren die Bremsen leider auch sehr aktiv. Herr Reinhard Christiansen und Christian Carstensen berichteten das wir gleich 68 Meter bewältigen müssen in Form von 220 Stufen. Als Belohnung konnten wir dann aber auch einen tollen Ausblick ( bis hin zur Nordsee )genießen. Die Meisten von uns haben es geschafft und danach eine Ellhöfter Mühlen-Urkunde erhalten. Ich denke, wir können das Projekt in einigen Jahren wiederholen. 

 

Body-Percussion

Am 23.07.2018 wurde es trotz Sommerpause musikalisch. Allerdings hatten unsere Instrumente Pause und wir haben Musik mit/auf unserem Körper gemacht: Body Percussion genannt. 
Mit den Händen wurden verschiedene Klatsch-Techniken erlernt und damit Oberschenkel, Bauch und Brust malträtiert ;-) . Dazu stampfte der Fuß den Beat und auch die Stimme wurde eingesetzt. 
Nicht immer war es leicht, seinen Rhythmus durchzuziehen, während der Nebenmann eine ganz andere Melodie "trommelte". 


Gestärkt haben wir uns in einer Pause mit leckeren Hot Dogs. 

So verging der Abend wie im Fluge und man konnte einiges daraus mitnehmen, wie z.B.: 
- es braucht nicht unbedingt Instrumente, um Musik zu machen 
- heiße Hände
- die Erkenntnis, dass nicht unbedingt jedem erfahrenen Musiker der Rhytmus im Blut liegt.

 

 Mit dem blauen Fahrrad zur Hamburger Hallig

Wir sitzen gemütlich auf der Wiese am Rande der Hamburger Hallig, ein weiteres Ziel unseres Sommerferienprogramms. Alle haben etwas für unser gemeinsames Picknick mitgebracht, und wie immer alles super lecker!!
Der eine oder andere hält auch noch den Fuß ins Wasser, und bedauert es, keine Badesachen mitgenommen zu haben. Viel zu schnell ist die Zeit um, und wir fahren alle wieder mit dem Blauen Fahrrad zurück.